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Karla zieht um - Teil 1



In etwa zwei Wochen werde ich mein neues Zuhause bewohnen. Bis dahin ist natürlich noch eine ganze Menge zu tun. Von dem ganzen Papierkram, den so ein Umzug mit sich bringt, möchte ich gar nicht erst anfangen. Auch das Ausmisten ist ein wahrer Graus. Ich schwanke immer zwischen den Gefühlen, dass mir das einerseits unheimlich auf den Geist geht, andererseits aber notwendig und auch praktisch ist und drittens bin ich erstaunt, wie viel unnötiger Mist sich in den zwei-einhalb Jahren, die ich meine Wohnung nun bewohnt habe, angesammelt hat.

Andererseits wird man natürlich auch ein wenig sentimental. In meinem "leeren" Zimmer stehen drei Säcke voller Klamotten, zwei Säcke voller Müll und eine große IKEA-Papiertasche voll Altpapier. Daneben allerdings auch einige Sachen, von denen ich mich trennen muss. Die Wände in meinem Zimmer sind leer, da sämtliche Dekoration schon entfernt wurde. Ist irgendwie schon ein seltsames Gefühl, die Wohnung, in der man 30 Monate lang sein Leben verbracht hat, zu verlassen um in seinem Leben einen Schritt nach vorn zu machen. Ich will gar nicht daran denken, was das für ein Gefühl sein wird, wenn ich die Tür zu meiner dann leeren Wohnung für immer hinter mir zuziehen werde.

Aber bis dahin habe ich noch zwei ziemlich stressige Wochen voller Papierkram und durch die Kante rennen vor mir, die mich davon ablenken, dass ich dieses Zuhause verlassen muss - und diese Stadt. Aber man sollte wohl auch nicht ZU sentimental sein, schließlich überwiegt die Freude auf die neue Wohnung und die neue Stadt am Ende ja doch.
15.9.07 21:48
 


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Kategorien: Alltägliches | Gesellschaft | Menschliches
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